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Die wohl bekanntesten Piraten

 

 

 
 

 

Black Beard

Blackbeard ist wohl einer der bekanntesten Piareten. Wer hat nicht auch schon diesen Namen gehört. Hier steht nun etwas über die Geschichte Black Beards.

 

    Blackbeard

Sein richtiger Name war Edward Teach, und er war bei weitem der berüchtigtste Pirat, der je gelebt hat. Obwohl sehr wenig über sein Leben vor Beginn seiner Piratenkarriere bekannt ist, stimmen die meisten Historiker darin überein, daß er um das Jahr 1680 in der englischen Stadt Bristol geboren wurde. Im frühen 18. Jahrhundert verließ er Bristol und ging in die Karibik, wo britische Freibeuter der spanischen Seefahrt schweren Schaden zufügten. Dies war der Beginn einer brutalen, glorreichen und kurzen Karriere.

In Jamaika diente Teach als Freibeuter unter Kapitän Benjamin Hornigold, der ihm das Kommando über sein erstes Schiff, eine Schaluppe, übergab. Später kaperte er ein französisches Handelsschiff, benannte es Queen Anne's Revenge und machte es zu seinem Flaggschiff, bewaffnet mit 40 Kanonen. Als Großbritannien alle Kaperbriefe in der Karibik zurückzog nahm Teach die Queen Anne's Revenge und sattelte auf regelrechte Piraterie um, wobei er in kürzester Zeit der meistgefürchtete Pirat seiner Umgebung wurde. Richtig bekannt bzw. berüchtigt wurde er unter seinem spektakulären nom de guerre, Blackbeard, ein Titel, den er zu seinem Vorteil pflegte. Vor einer Schlacht steckte er sich langsam brennende Lunten an das Ende seines wuchernden schwarzen Bartes, die er anzündete, wenn sich feindliche Schiffe näherten. In vielen Fällen reichte der bloße Anblick von ihm, wie er mit  teuflisch glühendem und  rauchendem schwarzen Bart an Deck stand, um Kapitäne von Handelsschiffen so zu erschrecken, daß sie sofort kapitulierten. 

1718 verließ Blackbeard die Karibik, um Küstenstädte und Buchten Virginias und Carolinas zu überfallen und auszurauben. Es war eine Umsiedlung, die zu seinem Tode führte, aber nicht bevor er seinen blutdürstigen Ruf mit einigen seiner ehrgeizigsten Tobereien auspolsterte. Der Gouverneur von Virginia setzte einen Preis auf Blackbeards Kopf aus. Diesen Preis verdiente sich Kapitän Robert Maynard am 22. November 1718 in der Bucht von Ocracoke, North Carolina. 

 

Andere berühmte Piraten

 

 

Mary Read (1690-1720)

Mary ReadMary Read wurde 1690 in London als Tochter eines Matrosen geboren, der nach einer Fahrt nicht mehr zurückkehrte. Die alleinstehende und mittellose Mutter erzog das Mädchen wie einen Jungen, damit es sich in der damaligen Männergesellschaft besser zurechtfände. Im Alter von 13 Jahren arbeitete Mary als Laufbursche für eine reiche Französin. Diesen Job hängte sie aber schnell an den Nagel und heuerte als Mann verkleidet auf einem Kriegsschiff an. Einige Jahre später gab sie die Seefahrt auf, aber nur, um beim Heer in Flandern zu kämpfen. Im Gefecht fiel sie durch ihre Tapferkeit auf. Als sie sich später den berittenen Truppen anschloß, verliebte sie sich in den jungen Corporal Max Studevand. Ihm vertraute sie ihr Geheimnis an und heiratete ihn. Gemeinsam eröffneten sie das Gasthaus 'Three Horseshoes' in der Nähe von Castle Breda.
Im Jahre 1716, sechs Jahre nach der Heirat, verstarb ihr Ehemann. Wieder einmal zog sich Mary Männerkleider an und heuerte auf einem holländischem Sklavenhändler mit Kurs auf die Karibik an. Auf den Weg dorthin wurde ihr Schiff von dem berühmten Piraten Calico Jack Rackham überfallen. Da Mary Read dem Sklavenhandel keine positive Seite abgewinnen konnte, schloß sie sich den Piraten an.
Das Schicksal wollte es, das sich unter Calico's Crew eine andere bekannte Piratin, Anne Bonny, befand. Diese fand Gefallen an dem vermeintlichen jungen Mann. Mary vertraute Anne ihr Geheimnis an und die beiden wurden Freundinnen.
Später verliebte sich Mary in einen Seemann, welcher nach einem Überfall bei der Piratencrew blieb. Sie heirateten. Die Flitterwochen währten aber nur kurz, da Rackham's Schiff 'Revenge' 1720 von einem Kriegsschiff angegriffen wurde, als sie vor Jamaika ankerten. Die angeheiterte Mannschaft verkroch sich feige unter Deck, nur die beiden Frauen leisteten erbitterten Widerstand. In ihrer Wut schoß Mary auf ihre eigenen Piratenkameraden und tötete einen.
Schließlich wurden Mary, Anne, Calico Jack und die Crew gefangengenommen und am 28. November 1720 in St. Jago de la Vega zum Tode durch den Strang verurteilt. Mary's Hinrichtung wurde jedoch aufgeschoben, da sie zum Zeitpunkt ihrer Verurteilung schwanger war. Während ihres Gefängnisaufenthaltes starb sie an einem Fieber und entkam so dem Tode durch Erhängen.

 

 

 

Sir Henry Morgan

Bedingt durch die Natur ihrer Tätigkeit überrascht es nicht, dass Piraten, Bukaniere und Freibeuter selten die Ehre erlangten, den Titel "Sir" vor ihrem Namen zu tragen. Doch Henry Morgan erhielt diesen Titel. Er wurde 1674 von König Charles II. zum Ritter geschlagen, las Belohnung für einen glorreichen und spektakulären Angriff auf Panama-City. Ob er den Titel verdiente, war lange umstritten. Ohne Frage war er einer der mutigsten, intelligentesten und erfolgreichsten "Eisenfresser", die je gelebt haben.

Morgan wurde 1665 in Glamorgan, Wales, geboren. Wie bei vielen anderen Piraten wissen die Historiker sehr wenig über sein Leben, bevor er sich der Piraterie verschrieb. In der Mitte des 17. Jahrhunderts kämpfte Morgan gegen Spanien, aber bis 1665, als er Vizekommandant einer Gruppe Bukaniere war, die im englisch-holländischen Krieg kämpften, war sein Name nahezu unbekannt.

Seine erste große Eroberung war die Einnahme von Puerto Principe auf Kuba. Unzufrieden mit der Beute segelte er gleich weiter nach Panama und nahm die Stadt Portobello ein: eine Aktion, die ihn umgehend reich und bekannt machte.

Morgans größter Streich fand am 19. Januar 1670 statt, als er eine Flotte von 36 Piratenschiffen gegen Panama-City anführte. Zu dieser Zeit war Panama die wohl reichste Stadt der Welt. Zusammen mit Cartagena war sie das Sprungbrett für die spanischen Goldschiffe auf ihrem Weg nach Europa. Morgan segelte in den Hafen und dezimierte eine wesentlich größere Streitmacht, die vom örtlichen Gouverneur angeführt wurde. Morgan brannte die Stadt vollständig nieder und machte sich mit einer immensen Beute davon; dabei stahl er seiner Mannschaft einen großen Teil der Beute.

Der Angriff hatte nur ein paar Tage stattgefunden, nachdem Spanien und England einen Vertrag geschlossen hatten; Morgan wurde festgenommen und nach England gebracht. 1673, als England einen neuen Krieg gegen Holland begann, brauchte der König Morgans "karibische Kenntnisse": der König war von Morgans Wissen so angetan, dass er ihn unverzüglich freiließ und ihn zum Vizegouverneur von Jamaika machte.

Während seiner Karriere plünderte und brandschatzte Morgan die Bahamas und vergrub dort angeblich viele Schätze (was ja fälschlicherweise von vielen Piraten behauptet wird). "Morgan´s Bluff", der höchste Punkt der Insel Andros, wurde nach ihm benannt. Dort hatte er, so wird erzählt, eine Laterne aufgehängt, um ein ahnungsloses Schiff auf das nahegelegene Riff zu locken, wo er es dann ausplünderte, nachdem es gestrandet war.



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